Dort, wo heute Züge im Minutentakt vorbeibrausen und tausende Pendler ungeduldig an den Schranken warten, befindet sich einer der bedeutendsten Fundorte altsteinzeitlicher Archäologie in Nordeuropa.
Die Rede ist vom Ahrensburger Tunneltal, unweit des heutigen Bahnübergangs „Brauner Hirsch“.
Dort lebten vor 12-14.000 Jahren eiszeitliche Rentierjäger, deren Kulturspuren in den 1930er Jahren durch Alfred Rust entdeckt wurden und Ahrensburg zum Namensgeber der „Ahrensburger Kultur“ machte.
Kein moderner Mensch (Homo sapiens) wagte sich jemals zuvor so weit in den Norden wie diese „ersten Ahrensburger“.
Sie lebten in einer herausfordernden Umwelt mit rauem Klima, karger Vegetation und wilden Tieren.
Ihre Kulturen sind gut dreimal so alt wie die Pyramiden von Gizeh oder Stonehenge. Spektakuläre Funde wie die ältesten Pfeile der Menschheitsgeschichte und der „Stab von Poggenwisch“ zeugen von Ihrer einstigen Existenz im Tunneltal.
Im Vortrag geht es immer wieder auf Zeitreise in die Vergangenheit: Von den Gletschern, die einst das Tunneltal schufen, zu den späteiszeitlichen Rentierjägern bis hin zu ihrer Entdeckung in den 1930er Jahren.
Steinzeitliche Werkzeuge und Jagdwaffen zum Anfassen und Ausprobieren veranschaulichen die einzigartige Lebensweise dieser ersten Ahrensburger.
Ein Vortrag von Frau Svenja Furken (IG Stellmoor Ahrensburger Tunneltal e.V.).
Foto: Michael Kukulenz
Eintritt frei, Spenden willkommen
„Ein Tag im Bienenvolk“ am Samstag – 07.03.2026 ab 15:30 Uhr
Der Frühling erwacht und langsam kommen die ersten Blüten raus. Neben Krokussen auch schon weitere Frühjahrsblüher. Auch die Temperaturen steigen allmählich an. Auch die Bienen kommen deshalb nun auch aus ihrer Winterruhe und fangen wieder Weiterlesen