Stormarn ist im Mittelalter einer von drei Gauen in Holstein, der von der Elbe bis etwa an die Krükau reichte.
Um 800 ist Hamburg seine Hauptstadt.
Jahrhundertelang bestand der Hauptteil des heutigen Stormarns aus den Ämtern Trittau, Reinbek und Tremsbüttel.
| 808 | Karl der Große erobert die nordelbischen Gebiete und Stormarn bildet einen Grenzgau, der sich östlich von der Krückau und dem Kisdorfer Wohld bis zum Sachsenwald erstreckt. Den Mittelpunkt bildet Hamburg. |
| 1111 | Die Grafschaft Holstein Stormarn wird den Schauenburgern als Lehen übertragen. |
| 1227 | Nach der Schlacht von Bornhöved bauen die Schauenburger ihre Herrschaft aus. |
| 1460 | König Christian I. von Dänemark wird nach dem Aussterben der Schauenburger neuer Landesherr. |
![]() Erste Karte Stormarn aus dem Jahre 1528. Grund der Kartierung war der Einwand des Herzogs Magnus II. beim Reichskammergericht in Speyer gegen den Bau des Alster-Trave-Kanals. | |
| 1544 | Herzog Adolf I. von Gottorf übernimmt die stormarnschen Ämter Reinbek, Trittau und Tremsbüttel. |
| 1742 | Stormarn fällt an Zar Peter III. von Russland. |
| 1773 | Katharina die Große verzichtet auf alle Anrechte in Stormarn zugunsten des Königs von Dänemark. |
| 1867 | Preußen annektiert Schleswig-Holstein und es entsteht der preußische Landkreis Stormarn. |
| 1937 | Nach dem Groß-Hamburg-Gesetz erhält Stormarn seine heutigen Grenzen. |

Das Wappen des Kreises Stormarn zeigt auf rotem Grund einen silbernen Schwan in Kampfstellung mit erhobenem rechten Bein und einer goldenen Krone um den Hals.
27.03.1946
