Betritt der Besucher den großen Raum, rechtwinklig zur Diele und dem Wohnteil angebaut, der ehemals Viehstall war,findet er in einer  Vitrine inmitten des Raumes  Geschirr  des täglichen Gebrauchs : Milchsatten, Schüsseln, Töpfe und Kannen, die von einheimischen Töpfern oder auch von Händlern zum Beispiel aus Bunzlau bezogen wurden, sowie Geschirr des täglichen Bedarfes. In der gegenüberliegenden Vitrine präsentieren sich Gegenstände aus Wirtshäusern und von Vereinen.

In einer Ecke des Raumes unter der Treppe findet man vieles zum Thema Zählen, Messen und Wiegen. Diese früher überall im Handel und im täglichen Gebrauch verwendeten Zählmaße sind weitgehend in Vergessenheit geraten. Dass ein Paar »2« bedeutet und ein Dutzend »12« sind, ist wohl durchaus noch bekannt, aber wer kennt heute noch die Bedeutung von Begriffen wie »kleine Mandel«, »große Mandel«, »Stiege«, »Schock« und »Gros«?

Eine Auswahl von Notgeld aus der Inflationszeit vor 1923 wird gegenüber gezeigt. In der wirtschaftlich schweren Zeit, wo die Preise rasend schnell bis in Milliardenhöhe stiegen, wurden von vielen Kommunen Geldscheine mit kleinen Werten herausgegeben, für deren Einlösung die Gemeinden bürgten. 

In einer Vitrine sind Gesangbücher, ein Andachtsbuch und eine Epistel aus dem Jahr 1540 ausgestellt. Die Gesangbücher hatten häufig wertvolle Silberbeschläge, wurden in den Familien gehütet und oft weiter vererbt.

An der Fensterfront werden Militaria und Gedenkbücher aus den beiden Weltkriegen gezeigt.

Zwischen den historischen Bildern und der Geschichte des Dorfes Hoisdorf befindet sich ein Bildschirm, auf dem der räumliche Wandel des Dorfes dargestellt wird. Per Touchscreen wird die Entwicklung vom 18. Jahrhundert erkennbar: von ein paar wenigen Häusern bis zum heutigen Hoisdorf!

Neben dem Schalenstein rechts ist die Entwicklung der dörflichen Feuerwehr zu sehen.

Daran anschließend Werke Richard Kuöhls, der in Hamburg zusammen mit Schumacher wirkte (Chilehaus, Finanzverwaltung, Hapag-Gebäude) und nach dem zweiten Weltkrieg in Stormarn lebte.