In den 50er Jahren des vergangenen Jahrhunderts begannen Adolf Christen und Thomas Peemöller – später noch Herman Bien – systematisch, bäuerlichen Hausrat und Arbeitsgerät zu sammeln. Sie erkannten, dass technischer Fortschritt, sozialer und gesellschaftlicher Wandel, diese alten Dinge ganz schnell verschwinden lassen würde.
Die Sammlung wuchs rasch, und es wurde nötig, für eine Unterbringung zu sorgen.


Als provisorische Bleibe wurde ein Klassenraum in der zweiten Hoisdorfer Schule (heute Firma Bruss gehörend) an der Schultwiete zur Verfügung gestellt. Als das nicht mehr reichte, wurde das Dachgeschoss des Schulgebäudes hergerichtet und 1971 offiziell als Museum eröffnet.
Nach dem Willen des Museumsgründers Adolf Christen wurde das Museum nach dem Kreis Stormarn benannt, um zu dokumentieren, dass die Sammlung mehr umfasst als nur das Dorf Hoisdorf.
13.11.1971 Gründung des Stormarnschen Dorfmuseums


Die Gemeinde Hoisdorf hatte den Hof der Familie Duvier 1974 in Erbpacht übernommen und baute das Gebäude in mehreren Etappen zum Museum um.
Die Eröffnung des Museums fand im September 1978 statt.
Bis 1984 leitete Adolf Christen das Museum. Sein Nachfolger wurde Claus Möller. Klaus Bustorf leitete von 2006 bis 2022 das Museum. 2022 übernahm Marco Dziersk die Leitung, 2023 gefolgt von einem Leitungsteam bestehend aus Susanne Geißler, Regine Haas und Knud Silligmann, 2024 bestehend aus Melanie Arps, Jochen Kruse und Hartmut Buthmann, 2025 mit Christiane Mertins, Holger Kähning und Hartmut Buthmann.
2018 und 2023 wurde das Stormarnsche Dorfmuseum durch die Museumsberatung und -zertifizierung in Schleswig-Holstein zertifiziert.

Das Stormarnsche Dorfmuseum im Oktober 2025.