Sommerzeit, Grillsaison, gerne nimmt man an lauen Sommerabenden die Mahlzeiten draußen ein. Doch hoppla, die Butter war zu lange im Kühlschrank und lässt sich nicht streichen. Oder sie verwandelt sich bei sommerlichen Temperaturen in flüssiges Fett.
Diese Beobachtung haben sich findige Händler im Mittelalter zunutze gemacht. Auf holprigen Wegen gingen Gläser und Porzellan während des Transportes schnell zu Bruch. Also stellte man die zerbrechliche Ware in Fässer, goss flüssige Butter darüber, und wenn die Butter sich abgekühlt hatte, war „alles in Butter“, also gut verpackt und sicher. Man musste sich um nichts Sorgen machen.
Diese Methode fand auch Anklang bei reichen Adeligen, die im Sommer von ihrem Hauptwohnsitz in die Sommerresidenz umzogen. Da durften das gute Porzellan und die edlen Trinkgläser natürlich nicht fehlen.

Bei einer anderen Erklärung der Redensart geht es um einen Wettstreit: zwischen der sogenannten guten Butter und der Margarine, welche ab der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts zunehmende Marktanteile eroberte. Angeblich soll ein Gastwirt aus Berlin ein Werbeplakat für seine Speisen angefertigt haben mit der Aufschrift „alles in Butter“. Ob er Erfolg hatte, wissen wir nicht. Aber die eingängige Redensart ist uns
erhalten geblieben.





Etwas aufs Tapet bringen











„Hier sieht es aus wie Kraut und Rüben“


Barttasse


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Zaunkönig


Schumacher Leisten



Das Sprichwort des Monats Oktober 2024:

„Das geht auf keine Kuhhaut“